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Weniger lieferwagen und weniger CO2-Emissionen für stadtteile Utrecht

Utrecht, 25. Januar 2023 - Seit heute gibt es in Utrecht nachhaltige Paketabgabestellen, an denen die Einwohner kostenlos Pakete abholen und zurückgeben können. Statt verschiedener Dienste fährt nur noch ein Kurierdienst diese Paketstellen täglich an. Dadurch werden Verkehrsstaus verringert und CO2-Emissionen eingespart. Heute eröffnete Stadträtin Eva Oosters (Umwelt und emissionsfreier Verkehr) zusammen mit dem Logistikdienstleister MyPup die erste Paketstation in der Jeremias de Deckerstraat. In den Niederlanden ist die Stadt Utrecht die erste, die dieses Logistikmodell im öffentlichen Raum erprobt. Der Prozess wird bis April 2024 dauern.

Der Logistikdienstleister MyPup bündelt die Pakete aller Zusteller zunächst in zentralen Hubs außerhalb der Stadt und liefert sie dann in einem Zug per Fahrradkurier an Paketstationen in der Nähe. Damit unterscheidet sich MyPup von anderen Anbietern. Die Pakete werden sicher an Schließfächer an öffentlichen Orten geliefert, wo die Nutzer ihre Pakete nach Belieben abholen können. Die Nutzer müssen nicht mehr mehrere Paketstationen in der Umgebung aufsuchen.

Saubere Luft und ruhige Stadtviertel

"Wir wollen die Zahl der Verkehrsbewegungen in der Nachbarschaft im Interesse der Gesundheit und der Lebensqualität unserer Bewohner reduzieren", sagte Ratsmitglied Eva Oosters (Umwelt und emissionsfreier Verkehr). "Täglich fahren durchschnittlich bis zu 60 Lieferfahrzeuge der verschiedenen Paketdienste in ein Viertel*. Das verursacht CO2-Emissionen und viele Staus. Wenn ein Kurier von MyPup mit einer vollen Ladung in die Stadt fährt, müssen die anderen Kuriere dies nicht mehr tun. Auf diese Weise ersetzt der nachhaltige Kurierdienst von MyPup alle anderen Paketzusteller. Dies trägt zu sauberer Luft und ruhigeren Stadtvierteln bei. Wie genau sich dieses Projekt auf die Luftqualität und die Lebensqualität auswirken wird, werden wir in naher Zukunft gemeinsam mit MyPup und dem Beratungsunternehmen Advier untersuchen." Online-Käufe und die damit verbundenen Lieferungen sind auf dem Vormarsch. "Das belastet nicht nur die Umwelt, sondern auch die Lebensqualität in unseren Städten. Wir freuen uns daher, dass wir von der Gemeinde die Möglichkeit erhalten haben, zu zeigen, dass ein innovatives Logistikmodell die Zukunft sein kann", sagte Luke van der Wardt, CEO von MyPup, dazu.

Versuch zur Verbesserung der Stadtlogistik

Zur Vorbereitung der Studie führte das Beratungsunternehmen Advier eine Standortstudie durch. Sie untersuchte unter anderem die Menschenmassen und die potenziellen Nutzer in den verschiedenen Stadtteilen. Auf dieser Grundlage traf die Gemeinde eine Entscheidung. Die erste nachhaltige Paketstellebefindet sich in der Jeremias de Deckerstraat in Dichterswijk. Hier teilt sich MyPup die Räumlichkeiten mit dem Unternehmen BIYU. BIYU bietet verschiedene Produkte auf Mietbasis an, z. B. Spielzeug, Reinigungsmittel und Werkzeuge. Der zweite Standort, ebenfalls ab heute, befindet sich am NS-Bahnhof Utrecht Vaartsche Rijn. Zu diesem Zweck wurde eine Partnerschaft mit der NS gegründet. Weitere Standorte werden im Laufe dieses Jahres folgen. In den Niederlanden ist die Stadt Utrecht die erste, die nachhaltige Paketstationen im öffentlichen Raum testet. Im Ausland wurden bereits mehrere erfolgreiche Pilotprojekte durchgeführt, z. B. bei der belgischen Post in Mechelen. Der Prozess wird bis April 2024 dauern.

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